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      Queen - Queen II (1974)

      "Wir sind eine sehr teure Band; wir brechen viele Regeln ... mein Lieber." - Freddie Mercury, 1977

      Quenn II war die erste UK-Hit-LP der Band, obwohl der Erfolg zum Teil daran lag, dass das gleichnamige Debütalbum eine Woche später ebenfalls in die Charts kam. Diese erste LP war zu Zeiten aufgenommen worden, als das Trident Studio leer war - in den drei Stunden nach 10 Uhr morgens und mitten in der Nacht. Die Resultate waren so eindeutig lohnend (besonders in den Staaten, wo die LP in die Top 100 kam), dass bei der zweiten LP "jede nur denkbare Musik - und Produktionstechnik" zur Verfügung stand, laut Produzent Roy Baker.

      Wenn man den Ruf von Queen als Verbreiter von Pophymnen kennt, die ganze Stadien begeistern, ist man villeicht von der düsteren Stimmung dieser Platte überrascht (A- und B-Seite hiessen "Schwarz" und "Weiss"). Sie führten die ganze Bandbreite ihrer Möglichkeiten vor, mit Rockstücken "Ogre Battle", Balladen "Nevermore" und "White Queen" und Prog-Rock-Ausflügen mit mythologischem Einschlag "The Fairy Feller's Master-Stroke" (nach dem aussergewöhnlichen Gemälde des viktorianischen Künstlers Richard Dadd getauft).

      Doch der wahre Zündfunke, der Queen in die Stratosphäre feuerte, war das mitreissende "Seven Seas Of Rhye", das hauptsächlich deshalb zum UK-Top-Ten Hit wurde, weil Queen es bei Top Of The Pops spielten, damals Grossbritanniens einflussreichster Musiksendung. Gitarrist Brian May bemerkte dazu:" Alles passiert in den ersten 20 Sekunden, dann hat man fast den ganzen Song gehört. Es kommt alles auf einen Schlag, und dann platzt der Gesang dort hinein." In den Staaten gab es keinen Hit, trotzdem gelangte die Band zum ersten Mal in die Top 50.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

      "Queen ist und bleibt meine persönliche Lieblingsband. Ich bin mit Queen aufgewachsen und es vergeht keine Woche, wo bei uns zu Hause nicht Queen läuft.
      Es ist grossartig zu sehen, dass die Jungs mit dem unglaublich talentierten Adam Lambert einen Sänger gefunden haben, welcher die Magie und die Leidenschaft der Songs versteht und sie mit einzigartiger Hingabe zelebriert.
      Queen forever. Wir lieben dich Freddie und vergessen dich nie" - Armin, Guitarade

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      Pearl Jam - Ten (1991)

      "Ich weiss nicht, woher all diese Songs kamen ... Ich weiss aber, dass er "Quadrophenia" liebte"  - Jeff Ament über Eddie Vedder, 1993

      Das Album namens Ten wurde im August 1991 an der Spitze einer neuen Musikbewegung veröffentlicht, die von der Grunge-Invasion (Nirvana, Soundgarden, Alice In Chains, Perl Jam) in Seattle angeführt wurde. Pearl Jam wurde aus Mitgliedern zentraler Bands der lokalen Szene wie Green River und Mother Love Bone zusammengestellt. Auf ihrem Debüt spielten sie einen Sound, der an die melodische Schönheit und die wilde Geschlossenheit der alten Meister wie Neil Young und The Doors erinnerte. Gleichzeitig war "Ten" ein Schlachtruf für ein starkes, neues Moment im Rock'n Roll.

      Die gnadenlosen Power-Akkorde wurden durch Mike McCready's leidenschaftliche, im Blues verwurzelte Licks verschnörkelt, und Millionen von Teenagern nahmen die Musik dankbar an. Die erste Single "Alive" schloss all die Stärken des Albums ein. Der Song hat einen Refrain zum Mitsingen, einen verstörenden, reflektierenden Tezt und genial ineinander verwobene Gitarrenparts. Eddie Vedders faszinierender Bariton lenkte Pearl Jam mehr in die Tradition des Classic Rock - vergleicht man dazu den Punk-Power Gesang eines Kurt Cobain, welcher mit Nirvana und dem "Nevermind" Album im gleichen Jahr enthüllt wurde.

      Aus Songs wie "Why Go", dem verhallten "Oceans" und "Porch floss das Lebenselexier des Grunge, wohingegen die Hitsingle "Jeremy" - teilweise von einer wahren Geschichte inspiriert, in der sich ein Schüler vor seinen Klassenkameraden erschoss - ein sehr ernstes Thema aufnimmt. 

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die; https://www.classicrockreview.com/)

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      The Who - Tommy (1969)

      Oft als Rockoper bezeichnet, ebenso oft als selbstverliebter Gymnasiasten-Konzeptualismus kritisiert - das ausgedehnte, naive Werk "Tommy" hat alle Eigenschaften eines Klassikers. Nach aussen ist es die Geschichte eines taubstummen und blinden Jungen, der in eine chaotische Familie geboren und von Cousin und Onkel terrorisiert wird. Vom Flipperspiel und der Musik erleuchtet, wird er dann im Stil der späten Sixties zu einem messianischen Helden. Tatsächlich ist es eine Reise durch Pete Townshends Lebensfantasien.

      Musikalisch ist es eine Kreuzung zwischen Mod-Hymnen und dem unnachahmlichen und cleveren Rock von The Who, mit den Spitzenleistungen "Pinball Wizard", "I'm Free" und "We're Not Gonna Take It". Die ehrgeizigen, konzeptstützenden Kompositionen "1921", "Underture" und "Smash The Mirror" sind eher solide als notwendig - wäre das Album 15 Minuten kürzer gewesen, hätte es wohl niemand bemerkt -, doch für die meisten Zuhörer gehörten sie zur epischen Show und wurden mitkonsumiert.

      Die tiefere Bedeutung der Oper ist zwar nie geklärt worden, doch "Tommy" ist sowohl kulturell einflussreich wie musikalisch vielfaltig. Das Album nahm die hochgestochenen Konzepte offensichtlicher Inspiration aus dem Vorjahr ("Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band"), gab ihnen den Touch Lässigkeit und Konsumierbarkeit und inspirierte wiederum den dichten Progressivrock späterer Werke wie Pink Floyds "Dark Side Of The Moon". Dafür sollten wir ihnen dankbar sein, auch wenn es manchmal etwas holprig zugeht.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

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      Franz Ferdinand - Franz Ferdinand (2004)

      "Für mich sind The Fall Popmusik, genau in dem gleichen Mass, wie Duran Duran Popmusik darstellen." - Alex Kapranos, 2004

      Franz Ferdinand ist ein Album, das sowohl den Artrock, als auch den Indie-Rock neu definierte. Der Einfluss der "linken" Bands wie Fire Engines, Gang Of Four und den Talking Heads ist hier wahrnehmbar. Auf der Hit Single "Take Me Out" spielen die Musiker schnell und leicht mit diversen Taktarten. Die Gestaltung des Covers ist sowjetisch angehauchter Minimalismus.

      Die Musik, sehr schnell in Schweden aufgenommen, ist knöchernder New Wave, so als David Bowie die Musik in den 70ern gemixt hätte. Dazu ein Schuss amphetamin-beschleunigter Power-Pop. Die energiereichen Songs "Jacqueline", "Come On Home" und "This Fire" haben zwar einen Retro Sound, klingen aber zugleich mühelos modern.

      Schon zu Beginn hatten Franz Ferdinand ein Manifest. Sie wollten ähnliche Emotionen erzeugen, die "der britische Feldmarschall Douglas Haig im 1. Weltkrieg hatte, als er tränenden Auges die Statistik der Männer sah, die durch seine Befehle gestrorben waren."

      Sie wollten Tanzmusik für Mädchen machen. Sie mochten es, von der Bühne aus Augenkontakt mit dem Publikum zu haben. Sie kamen aus dem sozialen Umfeld der Glasgow School Of Art und hatten eine Intention, den gleichen Wert auf das graphische Design (Coverdesign und Videos) und die Präsentation (Kleidung) zu legen wie die Musik.

      FF hätten die grosskotzigste Band der Welt für elitäre Musiksnobs sein können. Stattdessen war ihr Debüt eine Erfolgsgeschichte und brachte ihnen den Durchbruch. Es verkaufte sich 3.6 Millionen Mal. Zu einem Zeitpunkt verkaufte die Platte allein in den USA 17'500 Einheiten pro Woche. Indie Musik und Artrock waren niemals so populär gewesen.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

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      Motörhead - Ace Of Spades (1980)

      "Wir sind nach dieser LP noch nicht zu Fossilien geworden, verstanden?!" - Lemmy, 2002

      "Ace Of Spades" kam Anfang November 1980 als Nr. 4 in die Charts. Das Album war das Ergebnis einer 6-wöchigen Session mit dem Produzenten Vic Maile und der Motörhead Besetzung: Bassist/Sänger Ian "Lemmy" Kilmister, "Fast" Eddie Clarke (Gitarre) und Phil "Philty Animal" Taylor (Drums).

      Im Oktober und November spielte die Band 33 Gigs in den UK, als Werbung für "Ace Of Spades". Gleichzeitig war es die Wegbereitung für die Nr.1 LP "No Sleep 'Till Hammersmith" (1981).

      "Die Leute hatten seit drei Jahren auf ein Live Album von uns gewartet", meinte Lemmy. "Aber ich war echt zufrieden, als "Ace Of Spades" als Nr. 4 in die Charts kam, den No Sleep war ein Sonderfall."

      Der Titelsong "Ace Of Spades" kam als Single auf die UK Nr. 15. Zusammen mit Pete Townshends "Hope I Die Before I Get Old", muss dies der deutlichste Rock-Todeswunsch sein.

      You know I'm born to lose, and gambling's for fools
      But that's the way I like it baby
      I don't wanna live for ever

      Im Jahre 2000 im Alter von 55 wurde Lemmy etwas genauer: "Ich möchte gern ein Jahr vor der Ewigkeit sterben, um nicht ins Gedränge zu kommen ..."

      Die erste glorreiche Periode in der Geschichte von Motörhead, die mit "Ace Of Spades" zu Ende ging, legte zweifellos die Grundlagen (hämmerndes Schlagzeug, irrsinning schnelle Riffs, tödlicher Bass, brutale und rauhe Vocals), auf denen die Speed Metal Bands Anthrax und Metallica im weiteren Verlauf der Achtziger aufbauten. Damals verlieh Garry Bushell (Sounds) der LP 5 Sterne. Er erklärte: "Motörhead sind Heavy Metal im ursprünglichen Wortsinn - alle anderen tun nur so."

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

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