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      Guns N'Roses - Appetite For Destruction (1987)

      "Alle wollen die Platte haben, denn sie ist ein wenig böse..." - Slash, 1988

      Die Hanoi Rocks waren ein Mix aus den Stones und den Sex Pistols, verehrt von Fans mit Bandanas und abenteuerlustigen Kritikern. Sie sorgten kurz für Furore und verschwanden. Zu den wenigen Leuten, welche sich an sie erinnerten, gehörten Sänger Axl Rose und Gitarrist Izzy Stradlin. Sie rekrutierten Gitarrist Slash, Bassist Duff McKagan und Drummer Steve Alder.

      Guns N'Roses übertraffen Zeitgenossen wie Faster Pussycat: seit Van Halen hatten keine derart charismatischen Typen (besonders der launische Axl und Riffmaster Slash) so intensiv in ihre Klischees investiert.

      Schon das Cover von Robert Williams sorgte für Aufruhr. Es zeigt eine angedeutete Vergewaltigung durch einen Roboter. Das Cover wurde später ersetzt durch die Kreuz Tätowierungen von Bill White Jr. und Andy Engel.

      MTV fütterte das junge Amerika konstant mit "Sweet Child O'Mine" und "Welcome To The Jungle" und die Songs waren ja auch umwerfend. Trotz den Credits stammen die meisten Stücke von Stradlin.

      Der Punkdruck von McKagan stand hinter "It's So Easy", "Nightrain" und "Paradise City", während Slash und Axl messerscharfe Sprüche losliessen auf "Welcome To The Jungle" und "Rocket Queen".

      Sie sahen cool aus, sie prügelten sich, sie fluchten und - geben wir es zu - sie rockten. Es war ein höllischer Ritt und dieses Album, oder sagen wir Souvenir, wird ewig für Aufregung sorgen.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

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      Led Zeppelin - Led Zeppelin (1969)

      Schon zu Beginn ihrer Karriere war der Ansatz der bekanntesten und einflussreichsten Folk-Rock-Heavy-Blues Band erkennbar. Sie waren einzigartig.

      Die furchterregenden Riffs von Cream wurden überholt und diese wurden in erstaunlichen und brandneuen Rock verwandelt. Bereits mit ihrem Debüt Album gingen die Leds weit über die Grenzen der damaligen Musik hinaus. Sie fanden die Inspiration in Blues, Folk und R&B.

      Das genial raffinierte Gitarrenspiel von Jimmy Page, besonders bei den Coverversionen "I Can't Quit You Baby" und "You Shock Me" von Willie Dixon, demonstriert den soliden Zugriff auf die Wurzeln der Band. Die Zukunft der Rockmusik der Siebziger Jahre zeichnet sich ab bei den Superhits "Communication Breakdown" mit dem sauberen Riff, der an Pete Townshend errinnert und "Dazed And Confused" mit der gewaltigen, absteigenden Basslinie. John Paul Jones markerschütternder Bass Sound, vor allem auf Hymnen wie "Good Times, Bad Times", wurde damals nur von ganz wenigen Musikern erreicht. Der legendäre Drummer John "Bonzo" Bonham stellt inzwischen seine eigenen Regeln auf. Sein hektisches, lockeres und trotzdem dichtes Spiel, machte die grossen Songs von den Zeps noch grösser.

      Led Zeppelin war weit mehr als die Summe der einzelnen Teile. Der genreprägende Gesangsstil von Robert Plant und die naiven, oft seltsamen Texte kamen villeicht auf späteren Alben der Band besser zum Einsatz. Doch 1969 hatten die Musiker noch nicht alle Register gezogen. Dieses dynamische, umfassende und vielschichtige Album war der Grundstein und ist damit absolut verehrungswürdig.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

       

       

       

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      Johnny Cash - American IV: The Man Comes Around (2002)

      Johnny starb im Sebtember 2003 , ein Jahr nach der Veröffentlichung von American IV: The Man Comes Around. Es ist die 4. Platte in der "American Recordings"-Serie und ist durchzogen von Resignation, Trotz und Wut.

      Er arbeitete wie fast immer mit den Songs anderer Bands und Komponisten. Durch sein feierliches Timbre und die Empathie werden die Songs aber zu seinen eigenen Stücken.

      Mister Sting himself schrieb die geniale Mörderballade "I Hung My Head" und es wird ihm wohl jetzt bewusst geworden sein, dass Johnny die ultimative Interpretation eingesungen hat.

      Bei "Hurt" erneuert Johnny den bitteren, traurigen Song von den Nine Inch Nails und macht daraus eine Hymne an das reine nicht endende Leid. Das Video dazu zeigt ihn abwechselnd als jungen, ungebeugten und alten, zerbrechlichen Cash.

      Mein persönlicher Favorit ist "Personal Jesus" von Depeche Mode. Der Song ist schon im Orginal genial, aber durch Johnny wird er zu einem würdevollen Jerry Lee-Boogie.

      Nicht weniger beeindruckend sind die neuen Versionen alten Materials, besonders "Sam Hall" sticht hervor. Aber auch der erste Track "The Man Comes Around", der von einem Traum und der Bibel inspiriert wurde, trifft genau ins Herz des Hörers.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

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      Iron Maiden - The Number Of The Beast (1982)

      Es schein als würde "The Number Of The Beast" ein Nachruf einer Band werden, da - durch sein selbstzerstörerisches Verhalten - 1982 Paul Di'Anno durch Bruce Dickinson ersetzt wurde.

      Doch kam es anders. Es wurde zu einem gnadenlosen Galopp von Klassikern wie "Run To The Hills" und der unverfrorene Eskapismus des Titelsongs, katapultierte die Scheibe direkt an die Spitze der britischen Charts. Sie platzierte die Band an den Rand des globalen Megaerfolgs.

      Einige Langzeitfans störten sich natürlich an Dickinson. Doch bald liess die Kritik nach.

      Es gabe Kontroversen, als christliche Aktivisten in Amerika die Band des Satanismus beschuldigten. Dass der Titelsong in Wirklichkeit von Alpträumen des Bassisten Steve Harris inspiriert war und das Buch der Offenbarung zitierte, konnte die Gemüter kaum beruhigen. Auch das unnachahmliche geniale Cover von Derek Riggs war hier keine Hilfe.

      Doch solche Schlagzeilen sollten schon bald überlagert werden von den endlosen Weltourneen der Band.

      Die Band war heiss und sie waren sich vielleicht noch unbewusst, eines der grössten Heavy-Metal-Alben aller Zeiten harausgebracht zu haben.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

      The White Stripes - Elephant (2003)

      Das Vierte Album von den White Stripes, wurde 2003 in den Toerag Studios aufgenommen. 

      Das Resultat: dunkel.

      Die Vorgänger Alben waren kunstvoll, simpel und sehr laut. Doch Elephant war die Scheibe einer Band, die den Klang bis an seine Grenzen erforschte, so weit es ein Duo nun mal kann (abgesehen von der Single "Seven Nation Amy")
      Das Album wurde mit analogem Equipment aufgenommen, welches seit 1970 nicht mehr benutzt wird.


      Das Stück "Ball And Biscuit" ist sehr Blues inspirierd und hat den Hang zur Blutrünstigkeit. Diese Nummer spielte Jack später live mit seinem Helden Bob Dylan.


      "Seven Nation Amy" mit dem wortlosen Refrain hat es geschafft, unzählige Dance-Remixe in seinem Fahrwasser zu kreieren.


      An anderer Stelle findet man das von Meg gesungene Stück "In The Cold, Cold Night", operhafte Ansprüche mit "There's No Home For You Here" und guten alten Garage-Blues-Rock mit "Girl, You Have No Faith In Medicine".
      All das erreicht die band mit einer Leichtigkeit, wie keine andere Band es kann.
      Elephant bleibt die dynamischste Veröffentlichung und hat den Status Klassiker wahrlich vedient.

      (Quelle: Robert Dimery - 1001 Albums You Must Hear Before You Die)

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